Burnout? Nicht bei Ihren MitarbeiterInnen!

Wie Sie Burnouts in Ihrem Betrieb aktiv verhindern können!

Ein nahendes Burnout ist meist unsichtbar. MitarbeiterInnen, die unter hoher psychischer Belastung stehen, lassen sich das oft nicht anmerken. Das BBRZ hilft Ihnen, diese Belastung schon frühzeitig zu erkennen, und schafft so einen Mehrwert für Ihr Unternehmen.

Burnout – ein Begriff, der für viele schon zum Modewort geworden ist. Aber was steckt dahinter? Was machen Personen durch, die an einem Burnout leiden? Und wie kann man eine solche Erkrankung verhindern? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten zu dem Thema.

Was bedeutet Burnout?

Der Begriff Burnout wurde in den 70er Jahren in Amerika geprägt und bedeutet übersetzt soviel wie „ausbrennen“. Burnout ist eine anerkannte Erkrankung, die durch psychische Belastung am Arbeitsplatz entstehen kann. Personen, die an einem Burnout leiden, sind für lange Zeit nicht arbeitsfähig und brauchen spezielle Hilfeleistungen.

Wer kann erkranken?

Am Beginn der Erforschung dieser Krankheit wurde das Burnout-Syndrom oft mit sozialen Berufen, wie zum Beispiel der Krankenpflege, in Verbindung gebracht. Mittlerweile ist aber klar, dass man die Erkrankung nicht einem bestimmten Berufsfeld zuordnen kann, Burnout-Fälle treten in allen Branchen und Hierarchieebenen auf. Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts market fühlt sich sogar jede/r dritte ÖsterreichIn burnout-gefährdet.

Welche Ursachen hat eine Burnout-Erkrankung?

Burnout-Erkrankungen können sehr unterschiedliche Ursachen haben, oftmals ist auch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ausschlaggebend. Unterschieden wird in der Literatur zwischen beruflichen und individuellen Gründen. Individuelle Ursachen betreffen persönliche Eigenschaften, wie besonders großes Engagement und Perfektionismus oder wenig ausgeprägte Mechanismen zur Stressbewältigung.

Daneben gibt es aber eine Reihe von möglichen Gründen, die dem beruflichen Bereich zuzuordnen sind:

  • Mobbing am Arbeitsplatz
  • Zeitdruck und gleichzeitiges Erledigen mehrerer Aufgaben
  • Keine klare Abgrenzung zwischen Arbeit und Beruf
  • Geringe Entfaltungsmöglichkeiten und Gestaltungsspielraum
  • Beruf erfordert das Einbringen der eigenen Emotionalität

Welche Symptome treten auf?

Eine Burnout-Erkrankung entsteht nicht von einem Tag auf den anderen. Meistens vergehen Monate oder sogar Jahre vom Auftreten erster Symptome bis hin zur kompletten Arbeitsunfähigkeit.

In der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Burnout-Erkrankung finden sich zahlreiche Symptome. Oft werden sie in zwölf Stadien beschrieben:

  1. Zwang, sich zu beweisen
  2. Verstärkter Einsatz
  3. Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse
  4. Verdrängung von Konflikten
  5. Umdeutung von Werten
  6. Verstärkte Verleugnung aufgetretener Probleme
  7. Sozialer Rückzug
  8. Verhaltensänderungen
  9. Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit
  10. Innere Leere
  11. Depression 
  12. Völlige Erschöpfung

Wie erkennt man eine Burnout-Gefährdung?

Im eigenen Unternehmen ist es oft schwer, Gefahrenpotenzial frühzeitig zu erkennen. Eine steigende Anzahl an Krankenständen ist nur einer der vielen möglichen Indikatoren. Der externe Blick auf den eigenen Betrieb kann diesbezüglich wichtige Aufschlüsse geben.

Das BBRZ bietet an den Standorten Wien, Linz, Graz und Kapfenberg für Unternehmen eine „Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen“ nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz an.

Neben der frühzeitigen Erkennung von Burnout-Potenzial bringt die Inanspruchnahme des BBRZ-Serviceangebots viele weitere Vorteile und schafft damit einen Mehrwert für Ihr Unternehmen:

  • Erkennen von Belastungsfaktoren
  • Erhöhung der Produktivität
  • Zufriedene MitarbeiterInnen
  • Verbesserung der internen Kommunikation
  • Grundlagen für Organisationsentwicklung

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